Ortspartei Marthalen und Umgebung
Rote Blume auf steinigem Boden
Hallo, liebe Surferin, lieber Surfer
Wenn du das Wort Marthalen hörst, zuckt‘s gewiss durch dein Gehirn: Das ist doch das Heimatschutzdorf mit den schönen rot-weissen Riegelhäusern. Soll das wirklich ein steiniger Boden sein? Aber bitte: spaziere doch einmal vor wichtigen Wahlen oder Abstimmungen durch Marthalens Gassen. Da grüssen dich noch und nöcher Blochergesichter oder entsprechende Parolen von den Hauswänden herab.
In der Gemeinde Marthalen wohnen zwar nur noch wenige Bauern, aber sie, die ja am Subventionstropf hangen, sind merkwürdigerweise samt ihrem familiären Umfeld treue Anhänger der SVP, die bekanntlich den Staat totsparen möchte. Auch die vielen hier ansässigen Gewerbetreibenden engagieren sich für diese von Multimillionären gesteuerte „Volks„-Partei und gehen - anders als ein beträchtlicher Teil der zugezogenen ArbeitnehmerInnen - brav zur Urne.
Kein Wunder, dass in Marthalen die SVP mit einem Stimmenanteil von bisweilen mehr als 50 % alle wichtigen und einträglichen Pöstlein fest im Griff hat, aber .....
..... trotzdem ist es uns hier wohl
Die steinigen Bodenverhältnisse haben für uns zumindest einen Vorteil: in unseren Reihen findet man null Karrieristen, die im Dorfe ein Ämtlein ergattern möchten. Wer bei uns mitmacht, tut dies aus Überzeugung. Das kittet uns zusammen und macht sogar Spass. Wir setzen uns für gesellschaftliche Verhältnissen ein, in denen sich die Schere zwischen Armen und Reichen nicht weiter öffnet, wo Chancengleichheit herrscht und Menschlichkeit im Umgang mit Zugewanderten und Flüchtlingen. Den Umweltschutz nehmen wir ernst. In unseren Reihen finden sich viele aktive AtomgegnerInnen. Die Stollen des Benkemer Endlagers würden übrigens auch Marthaler Territorium unterhöhlen. Nicht zuletzt aber wehren wir uns mit Zähnen und Klauen gegen die Zerschneidung und Zerstörung des Weinlandes durch eine Hochrheinautobahn.
Durch's Jahr hindurch
- Los geht‘s schon Mitte Januar mit einem Sonntagmorgen-Brunch.
- Anno 2008 haben dabei nicht nur die Gaumen, sondern - der Feuerthaler SP-Kantonsrat Markus Späth war bei uns zu Gast - auch die Köpfe und Herzen etwas mitbekommen.
- Mehrmals im Jahr treffen wir uns zu einem Hock, um über aktuelle Fragen zu
- An der 1. Mai-Kundgebung in Schaffhausen geniessen wir „das Bad in der Menge„ und unternehmen nach dem traditionellen Bratwurstschmaus noch einen Spaziergang.
- Ein sommerliches Freilufttreffen mit einer andern Ortspartei gibt Gelegenheit zu guten Gesprächen.
- Einer der Höhepunkte in unserem SP-Jahr ist der jeweils von kreativen Köpfen gestaltete regionale Bildungsnachmittag im Spätherbst.
- Last but not least soll auch der Chlausabend erwähnt werden, an dem sowohl spanische Nüssli als auch aktuelle Fragen geknackt werden.
„Radiisli„-Geniesser zwischen Thur und Rhein
Mit den anderen weinländischen SP-Ortsgruppen, jenen in Andelfingen, Rheinau und im Ausseramt, sind wir eng verbunden. Wir begegnen uns bei Bezirksanlässen oder auch bei kontradiktorischen Versammlungen. Gemeinsam geben wir die - wie der Name andeutet - erfrischend-angriffige "Radiisli"-Zeitschrift heraus, die alle Vierteljahre von unsern Mitgliedern und Sympis genossen wird. Mit dabei ist die Weinländer SP auch in der Herausgeberschaft der ebenfalls vierteljährlich erscheinenden und in alle Bezirksbriefkästen kommenden "andere seite", an der auch die mit uns gesinnungsmässig verbundenen Grünen und Aktivisten der EVP beteiligt sind.
Aber nun nochmals ein Blick auf die Marthaler SP-Ortsgruppe, und zwar unter dem Titel: Unser Einsatz ist nicht für die Katz!
Wenn wir uns bei kantonalen und eidgenössischen Wahlen ins Zeug legen, sorgen wir dafür, dass die SP hierzulande auf einen Wähleranteil von ungefähr 20% kommt. Und bei wichtigen Abstimmungen haben wir schon oft mitgeholfen, der bürgerlichen Seite einen Strich durch die Rechnung zu machen. Unsere Ortsgruppe ist zwar klein, aber wir haben in Marthalen und Umgebung eine bedeutende Anzahl von Leuten, die mit uns sympathisieren, und stellvertretend machen wir für sie Werbung, schreiben Leserbriefe, leisten Überzeugungsarbeit. Bei all diesen Aktivitäten ist es uns - siehe oben - im stets offenen Kreise von Gleichgesinnten ausgesprochen wohl. Und wir freuen uns natürlich auf jede und jeden, die unsere Ortsgruppe kennen lernen möchte.