Kantonsratswahlen 2007
Vorwahlplakat
Herzlichen Dank
Allen Wählerinnen und Wählern, welche mir ihre Stimme gegeben haben, danke ich ganz herzlich für das Vertrauen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und werde mich im Kantonsrat für eine soziale, offene und ökologische Politik einsetzen.
Ein ganz grosser Dank geht auch an das Wahlteam sowie an meine Kolleginnen und Kollegen auf der SP-Liste, welche mit ihrem guten Abschneiden wesentlich dazu beigetragen haben, dass die SP des Bezirks Andelfingen auch in Zukunft mit einer eigenen Stimme in Zürich vertreten ist.
Speziell bedanken möchte ich mich aber auch bei den vielen Spenderinnen und Spender, welche die SP grosszügig unterstützt haben. Ich kann Ihnen versichern, dass wir trotz politisch schwierigem Umfeld auch in den nächsten Jahren eine starke und verlässliche Politik betreiben werden.
Markus Späth-Walter
Kantonsratswahlen: Die SP ist bereit
Die SP Bezirk Andelfingen nominiert ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen. Auf dem Spitzenplatz ist der Historiker und Kantonsschullehrer Markus Späth-Walter aus Feuerthalen.
Am Bezirksparteitag vom vergangenen Donnerstag hat die SP ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl in den Kantonsrat aufgestellt. Es sind dies Markus Späth-Walter aus Feuerthalen (Historiker und Kantonsschullehrer; Jahrgang 1953), Eveline Kunz aus Niederwil (lic. phil. I und Parteisekretärin; Jg. 1974), Michael Stampfli aus Ossingen (Gymnasiast; Jg.1988) und Beatrice Güntert aus Feuerthalen (Sozialarbeiterin und Supervisorin; Jg. 1956). Ziel der SP ist es, den Sitz der nach acht Jahren zurücktretenden Käthi Furrer aus Dachsen zu halten und einen Wähleranteil von rund 25 % zu erreichen.
Parteipräsident auf dem Spitzenplatz
Zuoberst auf der Liste steht der Präsident der SP Bezirkspartei. Markus Späth unterrichtet an der Kantonsschule Bülach Geschichte, Politik sowie Wirtschaft und Recht. Daneben ist er Präsident der Lehrpersonenkonferenz der Zürcher Mittelschulen sowie Präsident des Synodalvorstandes (oberstes Lehrergremium des Kantons). Bekannt geworden ist er auch als Mitherausgeber der Schaffhauser Kantonsgeschichte, welche zum Anlass der 500-Jahrfeier des Kantons Schaffhausen erschienen ist. Markus Späth bezeichnet sich als politischen Allrounder. Seine Schwerpunkte liegen jedoch hauptsächlich in der Bildungspolitik und in der Wirtschaftspolitik. Eines seiner wichtigsten Anliegen ist der effiziente Einsatz der Gelder. Die finanziellen Mittel sollen insbesondere dort eingesetzt werden, wo sie für die Schülerinnen und Schüler den unmittelbarsten Nutzen bringen. In diesem Zusammenhang steht sein Einsatz für Tagesstrukturen nicht nur in den Zentren, sondern auch in den Landgemeinden. Als Hobby bezeichnet er Lesen (Politisches, Historisches, Literatur), Reisen (möglichst auf eigene Faust) und Gartenarbeiten. Markus Späth ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Feuerthalen.
Frischer Wind im Weinland
Auf der Liste finden sich auch Personen, welche im Bezirk noch wenig bekannt sind. Auf Platz zwei ist Eveline Kunz. Seit dem Abschluss ihres Studiums an der Universität Zürich (Publizistik, Soziologie, Sozialpsychologie, Umweltpsychologie) arbeitet sie als Parteisekretärin der SP Winterthur. Politisch engagiert sie sich insbesondere im Bereich Umweltschutz. So ist sie Mitglied in zahlreichen Umweltschutzorganisationen und hat während ihres Studiums unter anderem für den WWF gearbeitet. Nachhaltige Entwicklung ist ihr im Umweltbereich, aber auch ganz generell ein grosses Anliegen. Als Gewerkschafterin und Mitglied der UNIA engagiert sie sich ganz speziell für die Anliegen der Arbeiterschaft. Zudem ist sie Präsidentin einer Kindertagesstätte in Winterthur. Ihre Naturverbundenheit zeigt sich auch bei ihrem Hobby: Eveline Kunz verbringt einen Grossteil der Freizeit mit dem eigenen Pferd. Eveline Kunz ist ledig und lebt zusammen mit ihrem Partner in Niederwil.
Das Jungtalent aus Ossingen
Mit Michael Stampfli aus Ossingen befindet sich ein aufstrebendes Jungtalent auf der Kantonsratsliste der SP. Der 18-jährige Gymnasiast (Kantonsschule Rychenberg, Winterthur) ist Präsident des Dachverbandes der kantonalzürcherischen Schülerorganisationen, Präsident der Union der Schülerorganisationen CH/FL sowie Vorstandsmitglied der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Es ist naheliegend, dass er sich vor allem um die Anliegen der jungen Menschen kümmert. Als politische Ziele bezeichnet Michael Stampfli die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und die Förderung sinnvoller Freizeitaktivitäten für Jugendliche.
In der SP stimmt die Musik
Beatrice Güntert ist Sozialarbeiterin und arbeitet bei der Beratungsstelle Nottelefon für Frauen in Zürich. Sie engagiert sich insbesondere für die Anliegen von Frauen, welche Gewalt erfahren haben. Zudem ist sie freiberuflich als Supervisorin tätig und berät dabei Einzelpersonen wie auch ganze Teams aus dem Sozialbereich. Als politische Schwerpunkte bezeichnet sie die Gleichstellung von Mann und Frau. Sie ist überzeugt, dass eine gelebte Gleichstellung dazu beiträgt, Gewalt in Familie und Partnerschaft abzubauen. Beatrice Güntert ist Mitglied der Schulpflege Feuerthalen. Wichtig sind ihr aber auch ihre verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen und Projekten. Sie betont, dass in unserer materiell orientierten Zeit diese Arbeit, welche oft von Frauen geleistet wird, gebührend Beachtung finden muss. Beatrice Güntert lebt mit ihrem langjährigen Partner in Feuerthalen. In ihrer Freizeit spielt sie Saxophon in einer Band.
Die Versammlung hat den Kandidierenden mit einem grossen Applaus viel Erfolg gewünscht und ihnen breite Unterstützung zugesichert. Das Wahlteam der SP hat die Arbeit aufgenommen, das Budget steht und das erste Fotoshooting hat bereits stattgefunden: Die SP ist für den Kantonsratswahlkampf 2007 bereit.
Andreas Jenni
SP Bezirk Andelfingen
Unsere KandidatInnen
Für eine intelligente soziale und ökologische Wirt
Markus Späth-Walter ist 53 Jahre alt und wohnt mit seiner Frau und drei erwachsenen Kindern in Feuerthalen. Er ist Historiker mit Zusatzausbildung «Wirtschaft und Recht» und arbeitet als Gymnasiallehrer in Bülach. Zudem ist er Präsident der Lehrpersonenkonferenz der Mittelschulen im Kanton Zürich und Präsident der Schulsynode.
Als Projektleiter hat er die dreibändige «Schaffhauser Kantonsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts» herausgegeben.
Markus Späth-Walter findet Ausgleich und Erholung beim Sport, in der Natur, in Haus und Garten, beim Lesen, im Theater oder auf Reisen mit der ganzen Familie.
Meine Ziele als Kantonsrat: Eine funktionierende Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und ist die Grundlage für Wohlstand und Sozialstaat. Unternehmergeist ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Die Marktmechanismen lösen aber nicht alle Probleme. Eine starke Wirtschaft benötigt deshalb einen starken Staat, der Transparenz schafft, vernünftige Rahmenbedingungen durchsetzt und der Ausbeutung von Menschen und Umwelt Grenzen setzt.
Eine intelligente Wirtschaftspolitik sorgt für eine gezielte steuerliche Entlastung der Schwächeren, fördert ein umfassendes Angebot von Betreuungsplätzen für Kleinkinder und Tagesschulen und definiert die Rahmenbedingungen für die öffentlichen Dienstleistungen wie Post, Verkehr, Elektrizität, Wasser. Eine intelligente Wirtschaftspolitik verhindert, dass Unternehmen zu Selbstbedienungsanstalten für gierige Abzocker werden und sich jene durchsetzen, die in der Schweiz amerikanische Managereinkommen mit asiatischen Arbeiterlöhnen kombinieren möchten.
Vorbeugen statt reparieren
Eveline Kunz ist 32 Jahre alt und wohnt zusammen mit ihrem Freund in Niederwil bei Adlikon. Sie arbeitet als Parteisekretärin der SP des Bezirks Winterthur. Während ihres Studiums (lic. phil.) hat sie für den WWF Schweiz und als Abfalllehrerin gearbeitet. Kinder und Jugendliche lernten von ihr, verantwortungsbewusst mit der Umwelt und unseren Ressourcen umzugehen.
Eveline Kunz ist Präsidentin des Trägervereins einer Kindertagesstätte und aktives Mitglied der Gewerkschaft Unia. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit ihrem Pferd in der Natur.
Meine Ziele als Kantonsrätin: Ich setze mich für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Tier ein. Um diese Lebensgrundlagen zu sichern, braucht es eine nachhaltige Entwicklung im Umwelt- und Energiebereich. Darum engagiere ich mich für einen wirksamen Umwelt- und Klimaschutz und für erneuerbare Energien.
Wer sich umweltfreundlich verhält, soll belohnt werden. Zum Beispiel durch Vergünstigungen beim energiesparenden Bauen oder beim Kauf von verbrauchsarmen Geräten und Maschinen. Es ist einfacher und gescheiter, im Voraus sorgsam mit unserer Umwelt zu sein als hinterher die Schäden mühsam wieder zu reparieren.
Jugend mit Arbeit ist Jugend mit Zukunft
Michael Stampfli ist 18 Jahre alt und wohnt in Ossingen. Seit 2001 besucht er die Kantonsschule Rychenberg in Winterthur. Durch die Schülerorganisation der Kantonsschule kam er früh mit Politik in Kontakt. Inzwischen ist er Präsident der Union der Schülerorganisationen Schweiz/Fürstentum Lichtenstein und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände.
Michael Stampfli widmet sich in seiner Freizeit gerne der Musik oder geht wandern.
Meine Ziele als Kantonsrat: Mein politischer Schwerpunkt ist die Jugendpolitik. Dabei ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit mein zentralstes Anliegen.
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist, die aktive Teilnahme von Jugendlichen in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu fördern. Diese Förderung soll durch die Schule geschehen, aber auch durch den Einbezug der Jugendlichen in alle wichtigen Entscheide, welche die Jungen betreffen. Dafür setze ich mich privat wie auch in den Schülerorganisationen ein.
Damit wir auch in Zukunft eine verantwortungsbewusste Gesellschaft haben.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Beatrice Güntert ist 51 Jahre alt und lebt mit ihrem Partner in Feuerthalen. Sie ist Sozialarbeiterin und arbeitet in Teilzeit bei der Beratungsstelle Nottelefon in Zürich. Dort unterstützt und begleitet sie Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben. Zudem ist sie seit sechs Jahren freiberuflich als Supervisorin tätig und berät Fachpersonen und Teams aus dem Sozialbereich.
Beatrice Güntert ist seit 2006 Mitglied der Schulpflege Feuerthalen. In ihrer Freizeit ist sie leidenschaftliche Hobbygärtnerin und spielt Saxophon in einer Band.
Meine Ziele als Kantonsrätin: Ich setze mich für die Gleichstellung von Frau und Mann und für eine gerechte Familienpolitik ein. Trotz Gleichstellungsgesetz gibt es noch viel zu tun. Das Ziel «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit» ist noch nicht erreicht und auch der Aufstieg in Kaderpositionen ist den Frauen oft versperrt. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, braucht es Teilzeitstellen für Frauen und Männer sowie genügend ausserschulische Betreuungsangebote, die auch bezahlbar sind.
Als Sozialarbeiterin engagiere ich mich seit vielen Jahren für Frauen und Kinder, denen Gewalt angetan wird. Ich bin überzeugt, dass eine gelebte Gleichstellung wesentlich dazu beiträgt, Gewalt in Familie und Partnerschaft zu reduzieren.
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