Erfolgsgeschichten der SP-Weinland

Die Arbeitsgruppe «Erfolgsgeschichten der SP Weinland», bestehend aus Fabrizio Boeniger, Käthi Furrer, Peter Kissling und Thomas Röhren, hatte sich 2021 zum Ziel gesetzt, Erfolge der SP zusammenzutragen, sichtbar zu machen und sie in den grösseren Zusammenhang der Werte und Ziele der Sozialdemokratie zu stellen.

Um möglichst viel Material zu sammeln, haben wir im Oktober 2021 eine Umfrage an unsere Mitglieder geschickt und sie gebeten, uns bei der Suche nach kleinen und grossen Erfolgsgeschichten zu unterstützen, worauf einige Beiträge eingegangen sind.
Die schriftlichen Schilderungen und prägnanten Bilder stellen jeweils eine Erfolgsgeschichte anschaulich und verständlich dar.

Grundstock für die Illustrationen der historischen Teile bilden Plakate aus der Geschichte der Arbeiterbewegung und der Sozialdemokratie. Viele davon sind bei der Stiftung SP Bildung als Dateien erhältlich.

Wir möchten mit dieser Broschüre der «internen Öffentlichkeit» – das heisst unseren Mitgliedern und Sympis – vermitteln, dass sich die SP seit über 100 Jahren für unsere Mitbürger:innen einsetzt.
Wir zeigen damit auch, wann und wie sich unsere Partei auch auf lokaler Ebene zu einem Thema hervorgetan hat, was sie in Politik und Gesellschaft erreicht hat.

Viel Freude beim Blättern durch unsere Erfolgsgeschichten.
Käthi Furrer

Lesen Sie noch Nachrichten?

SP-Forumsartikel für die Ausgabe der Andelfinger Zeitung vom 12.12.25

Ist es wahr, dass immer mehr Leute Nachrichten verweigern? 46 Prozent, so gross sei der Anteil der Bevölkerung, der darauf verzichte, Nachrichten aus verlässlichen Quellen zu lesen, zu hören oder zu sehen. Diese Studie des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft wurde von SRF Ende Oktober der Öffentlichkeit unter dem Begriff Nachrichtenverzicht (News Deprivation) präsentiert. Vielleicht trifft Nachrichtenvermeidung (News Avoidance) die Tatsache eher.

Auch ohne Studie ist es klar, dass sich das Verhalten Medien und Nachrichten gegenüber verändert hat. Journalistische Nachrichten in Fernsehen, Radio und Zeitungen werden durch soziale Medien ergänzt. Oder man setzt ganz auf soziale Medien.

Warum verzichtet man auf Nachrichten? Viele Leute haben die nicht enden wollenden negativen Nachrichten von Krisen, Skandalen und Katastrophen satt. Sie verzichten auf eine faktenbasierte Information, weil sie die negativen Nachrichten nicht ertragen, oder weil sie von deren Menge und Komplexität überfordert sind. Sie hängen zwar den ganzen Tag am Handy und konsumieren Medien, aber halt immer weniger Nachrichten. Man schaut lieber eine Netflix-Serie als eine News-Sendung und konsumiert in unserer von Social Media überfluteten Welt lieber unterhaltsame oder sensationelle Nachrichten. Das ist weniger anstrengend. Damit wird es zu einer Herausforderung, zwischen journalistischer Quelle, Falschmeldungen und Influencern, zwischen Tatsachen und Meinungen zu unterscheiden.

Gemäss der Studie beteiligen sich Nachrichten-Abstinenzler weniger am demokratischen Prozess. Sie gehen weniger abstimmen und haben weniger Vertrauen in die Politik und in die Medien. Andere lassen sich durch die vereinfachte emotionale Stimmungsmache von Social Media leicht manipulieren.

Was kann man da tun? Ein Lösungsansatz liegt wie immer auf der Hand: Die Schule soll nebst all den anderen Aufgaben die Medienkompetenz und die Staatskunde fördern. Aber lernt man nicht zuhause Werte und Haltungen, die später in der Schule, im öffentlichen Leben und im Beruf Bestand haben?

Das würde bedeuten, dass man Qualitätsmedien abonniert (z. B. öffentlich-rechtliche Angebote, etablierte Zeitungen, lokale Zeitungen) und dass man die Nachrichten mit anderen diskutiert (Freunde, Familie). Das fördert Verständnis und Einordnung. Wir müssen uns selbst an der Nase nehmen, selbst denken, selbst nachforschen und kritisch hinterfragen.

Wie immer Sie sich informieren, vertrauen Sie verlässlichen Quellen und tappen Sie nicht in die Falle von Fake-News, Stimmungs- und Meinungsmache!

Anita Fleury, SP Weinland