Donnerstag 29 Juni 2017

Die SP Weinland am 1. Mai Umzug in Schaffhausen 

Abstimmung vom 21. Mai 2017

JA zur Energiestrategie

 

Die Energiestrategie macht unsere Energieversorgung erneuerbarer, effizienter und einheimischer. Sie schliesst neue AKW aus und verringert die Abhängigkeit von fossiler Energie.

Atomausstieg endlich schaffen

Wir haben die ältesten AKW der Welt. Mühleberg wird 2019 vom Netz gehen, die anderen AKW werden folgen. Auch weil sie hoch defizitär sind. Der Import von Dreckstrom aus dem Ausland ist keine Alternative. Die Energiestrategie setzt folgerichtig auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien. Und mit einer Änderung des Kernenergiegesetzes – ebenfalls ein Teil der Energiestrategie – wird der Bau von neuen AKW ausgeschlossen. Wer den Atomausstieg will, sagt Ja zur Energiestrategie.

 

Erneuerbare Energien fördern

Investitionen in Erneuerbare sind Investitionen in die Zukunft. Die Energiestrategie übernimmt dafür Verantwortung: Mit einer zeitlich limitierten Förderung. Diese wird aus dem um maximal 0,8 Rappen pro Kilowattstunde moderat erhöhten Netzzuschlag finanziert. Damit kann ein Teil der 40'000 Projekte auf der Warteliste für die kostendenkende Einspeisevergütung (KEV) endlich realisiert werden. Zusammen produzieren diese Anlagen mehr Strom als die AKW Beznau I und Beznau II. Und dank der Umgestaltung des Fördersystems kann die Wasserkraft umweltverträglicher gefördert werden. Die Energiestrategie leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Klimaübereinkommens von Paris.

 

Energieeffizienz verbessern

Die Energiestrategie setzt Effizienzziele und schafft Anreize bei gleichem oder sogar noch höherem Komfort. Mehr Effizienz ist realistisch, weil Geräte immer effizienter werden. Während der Bestand an Elektrogeräten in den letzten 13 Jahren um 46% zugenommen hat, hat sich deren Verbrauch um fast 6% reduziert. Autoimporteure müssen die CO2-Emissionen von neuen PKW in den nächsten fünf Jahren auf durchschnittlich 95g CO2/km reduzieren. Neu gibt es auch für Nutzfahrzeuge einen solchen Durchschnittswert.

 

Wertschöpfung hier behalten

Die Schweiz importiert schon heute jedes Jahr Energie für rund 10 Milliarden. Dieses Geld fliesst ins Ausland. Beim Strom profitieren europäische Dreckstromproduzenten, bei Öl und Gas sind es Libyen, Russland, Kasachstan, Nigeria oder Aserbaidschan. Das macht Diktatoren noch mächtiger und Oligarchen noch reicher. Regionen werden destabilisiert und Flüchtlingsströme grösser. Wasserkraft, Biogas, Solar- und Erdwärme, Holz und Windkraft hingegen generieren Wertschöpfung im Inland. Es profitieren Bauunternehmen, Elektroinstallateurinnen, Gebäudetechniker, aber auch Bäuerinnen, Förster, Holzverarbeiter und Ingenieurinnen. Dank der Energiestrategie bleiben Geld und Arbeitsplätze langfristig hier.

Weitere Informationen:

Webseite der SP Schweiz

Webseite "Energiestrategie ja"

Sitzbank "Modell SP Schaffhausen"

Beitrag zur Aktion "SitzBank’16 Schaffhausen", der Pro City Schaffhausen

Standort: Vorstadt-Löwengäschen, alle Sitzbänke

Treffen mit der SP Hochdorf im September 2016 

Am Samstag, 10. September 2016 trafen wir SP Hochdorf (LU) zu einem spannenden kulturellen und politischen Austausch. Wir besuchten in Rheinau die barocke Klosterkirche und erfuhren am Nachmittag im Rahmen einer Führung durch die Thurauen, wie der grösste zusammenhängende Auenwald des Mittellandes renaturiert wird.

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1. Mai 2016, Umzug in Schaffhausen

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